MAX AND RZE JEW SKI

Max Andrzejewski
(*1986)

musician
drummer
composer
improviser
living in Berlin

„Max Andrzejewski, is a musical Perpetuum mobile, whose energy already pleases half the german scene, and soon could fire up half Europe. A spontanious composer on the drums, whose inventiveness knows no borders.“ (Wolf Kampmann, jazz journalist, author of the Reclam Jazz Lexikon)
His energetic musical work between Jazz, Rock, Improvised Music and contemporary composition brings him all over Germany and the world, and appears on numerous albums like Traumton, Act, Pirouet, Wizmar, Unit, Jazzhaus, NWog, WhyPlayJazz.
In 2009 he moved from Cologne to Berlin to finish his studies at Jazzinstitut Berlin with John Hollenbeck in 2011. He is established as an integral part of the interdisciplinary Berlin scene. His own band HÜTTE won one of the biggest German Jazz Prices, the Neuer Deutscher Jazzpreis 2013, and on top of it, Max also won the Soloist Price.
The latest HÜTTE album, which includes a five piece choir, was supported by a composition scholarship of Senat Berlin and was released on Traumton in 2014. „…I keep listening and listening and I’m still not sure what to make of it. But it makes me smile and the ensemble scores all kinds of points for pouring their heart into something so remarkably inventive and risky. Unbounded creativity. Pick of the Week.“ (Dave Sumner). His other main projects are the bands Expressway Sketches und PRANKE.
Max is composer for theatre. He works e.g. with Ersan Mondtag for Thalia Theater Hamburg, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Kassel (whose production "Tyrannis" is invited to Theatertreffen Berlin 2016.)
Max was on tour in Aserbaijan, Israel, Russia, Cuba, USA, Czech, Portugal, Italy, Netherlands, Egypt, Austria, Serbia, Switzerland, Poland, Qatar.
He was recorded by WDR, BR and RBB. In 2010 he won the competition „Convento Jazzpreis“ with the Cologne based band Ebene Null.

Max Andrzejewski
  • Concerto, August 2014

    Die tiefen und unklaren Beziehungen zwischen eingespieltem Hütten-Quartett (Max Andrzejewski/Schlagzeug/ Komposition, Johannes Schleiermacher/Saxophon, Tobias Hoffmann/Guitar und Andreas Lang/Bass) und unaufgeregtem Ser-Chor (mit Laura Winkler, Tobias Christl, Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh) zu erkunden, kann schon in Hoffnung und Erstaunen setzen. Ob es sich genüsslich reibt oder sie sich endlich finden, darf jede/jeder für sich beantworten, der Charme, den solche Abenteuer genießen, darf nicht verachtet werden, da sind Fußballspiele und Casting-Shows dagegen die reinsten Schlafmittel. Der ironische, hintergründige Humor eines Titels wie jener des mehrstimmigen Schnellhörspiels "Von Paartanz bis Ballett" durchzieht auch den Rest der Kompositionen des respektlos im musikalischen Fundus der Töne wild wühlenden Hüttenwirts Max Andrzejewski und seiner flinken Improvisatoren. Da lohnt sich ein zweites Hinhören in dieser an Ideen, Bausteinen und -formen reichen, immer rasanten "Tour de Force" der Hütte, die einige überraschende "Traumtöne " im umfangreichen Gepäck hat, da lernt auch"Maxfliegen". (tHo)
  • Klaus Hübner, Jazzthetik, Juli 2014

    Vor zwei Jahren klärte Andrzejewski in der JAZZTHETIK darüber auf, warum sein Quartett Hütte heißt. Damals erschien sein erstes Album, und er sprach über das Wort Hütte, das im Zusammenhang mit Musik auf den ersten Blick fremd wirkt, auf den zweiten aber durchaus Sinn ergibt: „Wir machen keine total verkopfte und durchgerechnete Musik. Impuls und Energie spielen eine große Rolle. Das passt besser zur Hütte als zu einem Palast.“ In den vergangenen zwei Jahren entwickelte sich die Hütte dann doch zu einem größeren Komplex, ohne dass sie in der Nähe eines Palastes zu verorten wäre. Aus dem unkonventionellen Vierer, zu dem noch Johannes Schleiermacher (ts), Tobias Hoffmann (g) und Andreas Lang (b) gehören, wurde ein kompakter Klangkörper, dem nun fünf menschliche Stimmen zuzurechnen sind: Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh, Laura Winkler und Tobias Christl. „Ich liebe Stimmen. Ich singe auch selbst sehr gerne, wie man auf einigen Stücken hört, wenn ich im Hintergrund mitplärre“, erklärt Andrzejewski. „Da ich zumeist instrumentale Musik spiele und diese liebe, dachte ich nach: Was kann ich tun, um Stimmen im Jazz in einen anderen Kontext zu bringen als den, in dem sie zumeist vorkommen – bei Jazzpop-Sternchen? Mit den unendlichen Möglichkeiten der Stimme. Und dann ist da noch der schlechte Ruf von Chören. Irgendwie fand ich das eine Herausforderung. Dann habe ich diese wunderbare kitschige Marshall-Royal-Platte mit Chor gehört und dachte: Oh ja, ich versuche mal, was zu schreiben für Hütte und Chor – als weit hergeholte Kombination einer Free-Jazzband mit Chor. Ich fand die Idee einfach spannend.“ Max Andrzejewski spricht von einer Spannung, die sich auf den Hörer überträgt, sobald dieses Gesumme, Gestammel, Gesinge, Gegröhle, Geplärre aus den Lautsprechern hervorbricht und sich breitbeinig in die keinem Stil verbundene und keiner Doktrin verpflichtete Instrumentalmusik von Hütte hineindrängelt. Und wenn hier von Stillosigkeit die Rede ist, dann hat das nichts mit fehlendem Respekt, sondern mit einer Haltung zu tun, die Andrzejewski dazu anhält, nicht nur zu musizieren, sondern auch das Nachdenken über Musik zu forcieren. Die Aufgaben, die er dem Chor übertragen hat, sind unterschiedlicher und vielfältiger Natur – „von Harmonie im musikalischen sowie im Gefühlssinne bis hin zur Zerstörung und zum Geräusch.“ Die Vielseitigkeit ist das Interessante an einem Projekt, das Andrzejewski als Achterbahnfahrt bezeichnet. Das Wort Harmonie als Eintracht oder Einheit definiert, also losgelöst aus dem musikalischen Zusammenhang, verbindet bei Hütte und Chor zwei sich streitende, auseinanderstrebende, gegensätzliche Positionen. „Wie gesagt: Achterbahnfahrt. Ich mag Extreme. Vielleicht bin ich selbst ein wenig manisch und mag deshalb Musik, die mich in unterschiedliche Gefühlszustände mitnehmen kann. Hier ist es berührend, da reißt es mich mit und geht ab, dort überfordert es mich kurz, und plötzlich ist es wieder sehr intim. Ich mag es außerdem, die Rollen oft zu tauschen. Mal ist es gesangunterstützend, dann ist der Gesang wieder instrumentalunterstützend. Oder hält dagegen, bildet einen Kontrast. Ich versuche, Spannungsfelder zu bilden.“ Doppelt persönlich Der Begriff Theatermusik, der beim Hörer immer mal wieder auftauchen kann, ist für den Schlagzeuger allerdings kein Kriterium, das auf programmatische Tendenzen oder darstellende Nebenkunst hinweist. „Es gibt keine große theatrale Bedeutungsebene. Das gesamte Programm ist sehr persönlich im doppelten Sinne. Die Kompositionen stellen wohl unterschiedliche Winkel meiner Persönlichkeit dar und werden dann durch das Spielen und ausgelassene Improvisieren noch durch die Persönlichkeiten der einzelnen Musiker gejagt. Und das ist, was am Ende rauskommt. Trotzdem stimmt es: Ich wollte eine theatrale Ebene, gesprochenen oder gerufenen Text. Theatermusik im Sinne von Musik als Stimmungsmacher für ein Theaterstück ist es jedoch ganz und gar nicht.“ Verwirrende Namen für die Stücke passen ins Bild dieses unkonventionellen Quartetts, von „Ziegenproblem“ und „Austria nervös“ bis „Schönlein“. Was ist denn ein Ziegenproblem? „Ein Ziegenproblem ist ein mathematisches Problem. Eine Game-Show: Drei Tore, hinter einem befindet sich ein Ferrari oder ein anderes Objekt der Begierde, hinter den beiden anderen jeweils eine Ziege. Man wählt ein Tor aus, der Showmaster öffnet jedoch ein anderes – dahinter steht eine Ziege. Der Showmaster fragt: ,Bleiben Sie bei ihrem Tor – oder entscheiden Sie sich anders?‘ Das Problem: Ist die Wahrscheinlichkeit größer, den Ferrari zu gewinnen, wenn man die Wahl seines Tores ändert? Darauf gibt es sehr unterschiedliche Antworten. Mathematiker sind sich nicht einig, da eine psychologische Komponente eine große Rolle spielt.“ Max Andrzejewski nähert sich der Problemlösung musikalisch und entwickelt einen Klang, der gleichermaßen Ziege und Ferrari respektiert und im Übrigen keine Wahl lässt: Die Ablenkung durch den hektischen, manipulierenden Sound ist umfassend. Kleine Zitate schleichen sich in Andrzejewskis Soundvorstellungen ein, das gilt für die gesamte Produktion. In „Von Paartanz bis Ballett“ nennt der Chor ganz offen das, was den musikalischen Umfang von Hütte und Chor ausmacht: „Von Abba bis Zappa“ bestehen weder Berührungsängste noch Ausklammerungen einzelner Klangmöglichkeiten. „Versuche immer, zu reproduzieren, was schon da war!“, heißt es im Booklet. „Das ist höchst ironisch und aus ,Memo‘, dem vorletzten Stück der CD entnommen. Es ist eine sarkastische persönliche Memo an mich selbst, um eigene Spleens anzuprangern, die mich an mir nerven. Das wird klar, wenn man den Rest des Textes hört.“ Auf Hütte und Chor finden sich so viele interessante vokale Wendungen, Ideen und Statements, dass sich die Frage nach der Schwierigkeit, das zweite Album herauszubringen, fast schon verbietet. Fast. Da die Erwartungshaltung der Fangemeinde und der interessierten Öffentlichkeit nahezu gleich groß sind, kann sie aber nicht ausgeschlossen werden. „Durch die Idee mit dem Chor kamen natürlich unendliche Möglichkeiten dazu. Trotzdem musste ich aufpassen, dass das Kernquartett, die Hütte, nicht in seiner Freiheit und im interaktiven Quartettspiel eingeschränkt wird, sondern eher erweitert. Und da musste ich erst mal herumprobieren, wie man da nach dem ersten Album weitergehen kann. Aber das war eine schöne Arbeit. Und mit so einer Band aus starken Persönlichkeiten, die mir so viel Vertrauen, aber auch Kritik entgegenbringen, ist es einfach super.“ „Wenn du es nicht hinbekommst, stelle alles sofort in Frage!“ Ein weiterer Satz im Booklet zu Hütte und Chor, den Max Andrzejewski zum Glück und Segen nicht in die Tat umgesetzt hat. Seine Antwort war vielmehr, spannende, aneckende und nicht alltägliche Musik zu produzieren.
  • sound-and-image.de, Juni 2014

    "Love it or hate it. Diese CD polarisiert. Nichts oder nur wenig dabei für Freunde des gepflegten Wohlklangs. Dagegen genügend Futter für diejenigen, die bei knarziger Improvisation, wilden Gefühlausbrüchen und exzentrischem Sirenen-Chor frohlocken. Drummer Max Andrzejewski hat seine Hüttenmusiker (Johannes Schleiermacher (Sax), Andreas Lang (Bass) und Tobias Hoffmann (Gitarre)) zu neuen Höhen geführt. Denn den vier energetischen Musikern stehen nun vier Damen und ein Herr gegenüber, die Gesang als Waffe begreifen. Man sucht die Konfrontation. Das führt meistens zu einem furiosen Clash, dem man nicht selten fassungslos gegenübersteht. Dazwischen immer wieder lyrische Passagen, die die Wogen wieder einigermaßen glätten. Doch ein neuerlicher Sturmlauf wartet schon hinter der nächsten Ecke. Das Info-Blatt endet mit folgendem Statement: „„Hütte und Chor” ist … eine rasante Berg- und Talfahrt durch die Höhen und Niederungen eines musikalischen Vergnügungsparks, in dem nur wenige Stationen das Jazz-Fähnlein hissen.” Dem ist nichts mehr hinzuzufügen."
  • Klaus Nüchtern, Jazz aus Dshörmani, Falter Wien, Juni 2014

    ...Nicht unheikel ist auch, was Schlagzeuger/Komponist Max Andrzejewski mit seiner Produktion Max Andrzejewski´s Hütte und Chor (Traumton) riskiert. Aber wie heißt es so schön: no risk, no fun. Und Spaß, echten, reuelosen von Geht-ja-wohl-gar-nicht-Einwänden ungetrübten Spaß kann man auch dann haben, wenn man kein ausgesprochener Fan von Spoken-Word-Collagen und hysterisch glissandierenden textlosen Chorpassagen ist. Hier geht sich nämlich so gut wie alles aus zwischen Gospel-Pathos, gemöchlich durch den milden Western schubbernder Dampflok, Albert Aylers Besuch im Wigwam oder einem Stück mit dem Titel „Austria Nervös“, das adäquat hibbeligen Free Jazz bietet.
  • Martin Laurentius, Jazzthing 104, Juni 2014

    ...Das erste Stück, „Ziegenproblem“, klingt noch ganz so, wie man das Quartett Max Andrzejewski’s Hütte vom gleichnamigen Debüt vor zwei Jahren kennt: ein antizipierender, gleichermaßen kantig schroffer wie erdig schwerer Modern Jazz, der stilistische Kategorien ignoriert und Harmonik und Melodik über die Grenzen hinaus ausdehnt; zeitgenössisch, frisch und aktuell. Doch gleich in Track Nummer 2, „Auf dieser Ebene“, rutscht ein Chor aus vier Frauen- und einer Männerstimme in den verwinkelten Kosmos des Berliner Schlagzeugers und öffnet der sowieso schon eloquenten Improvisationsmusik dieses Quartetts ein neues Fenster: Wellen aus wohlig-warmem, analogem Satzgesang branden auf die scharf geschliffenen, spitzen Klippen der vier Instrumentalisten. Andrzejewski und seine „Hüttenmitbewohner“ bemühen sich überhaupt nicht um einen vordergründigen Ausgleich zwischen Jazzband hüben und Chor drüben. Vielmehr bilden die aus der Konfrontation der Traditionen und dem Gegensätzlichen in der Wahl der Ausdrucksmittel den Treibriemen, der die vokal-instrumentale Improvisationsmusik energetisch auflädt und zum Kreiseln bringt: simmernd, flirrend, oszillierend.
  • Pick of the Week , Dave Sumner, www.wonderingsound.com, Juni 2014

    ...Max Andrzejewski, Hutte und Chor: I’m still not sure what to make of this one. There’s drummer Andrzejewski’s Hutte quartet, consisting of himself, guitarist Tobias Hoffmann, bassist Andreas Lang, and saxophonist Johannes Schleiermacher. To this, he adds a five-part choir of vocalists that all behave as soloists… but together. It’s a fusion of modern post-bop, indie-rock, and theatre. Tempos range anywhere from incessantly spasmodic to cheerful jaunts through the park. Melodies can’t sit still and change their shape in the middle of an expression. Dramatic changes in scenery are balanced against a healthy sense of humor. This music is wild and thrilling and different and is overflowing with personality. I keep listening and listening and I’m still not sure what to make of it. But it makes me smile and the ensemble scores all kinds of points for pouring their heart into something so remarkably inventive and risky. Unbounded creativity. Pick of the Week.
  • Wolf Kampmann über HÜTTE und CHOR, Mai 2014

    Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewskis Hütte. Mit Begriffen wie Newcomer, Geheimtipp, Talent oder Hoffnungsträger ist man bei Musikern unterhalb der dreißig schnell bei der Hand, doch das Quartett mit Backgrounds in Köln und Berlin war schon mit seinem Debütalbum ein gutes Stück über dem Empfehlungsstatus hinaus. Die Band des Drummers Max Andrzejewski nahm das deutsche Jazz-Parkett im Fluge. Mit „Hütte und Chor“ holt Hütte jetzt zum zweiten Streich aus. Der Titel ist Programm. Hütte, das wissen wir bereits, sind Max Andrzejewski am Schlagzeug, Johannes Schleiermacher am Saxofon, Andrzejewskis siamesischer Zwilling Tobias Hoffmann an der Gitarre und Andreas Lang am Bass. Hinzu kommt der Chor, geleitet von Tobias Christl mit Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh und Laura Winkler. Dieser Chor ist nicht einfach nur ein Chor, sondern ein Zusammenschluss von fünf Vokalsolisten, die ihrerseits jede und jeder für sich, wie die vier Instrumentalisten dieser Konstellation ihre individuellen Spuren auf dem deutschen Jazzpflaster hinterlassen haben. Andrzejewski gehört zu den wenigen begnadeten Trommlern, die gleichzeitig als fokussierte Komponisten beeindrucken. Er war immer an einer ganzheitlichen Musik interessiert, in der es nicht um die Befriedigung spielerischer Egos geht. Statt sich in den Vordergrund zu trommeln, besetzt er souverän das energetische Zentrum der Band. Was sich in dieser Hinsicht live auf den ersten Blick offenbart, muss auf einer Studioproduktion indes nicht mit der selben Sicherheit funktionieren. Doch Max Andrzejewski versteht es, spielerische Impulse zu setzen, ohne selbige stets persönlich auszuleben. Er ist in seinen jungen Jahren bereits ein brillanter Bandleader, der seine Gruppe mit allem versorgt, was eine Band benötigt: großartigem Material, Energie und Kraft, Motivation und Richtungssinn, vor allem aber mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl. Obwohl alle vier Musiker aus zahlreichen Formationen bekannt sind, kann man sich im unmittelbaren Kontext von Hütte nur schwer vorstellen, dass sie ihren Instrumenten außerhalb dieser hermetischen Einheit überhaupt einen Ton entlocken können. Gesang und Musik gehen im Jazz eine oft unheilige Allianz ein. Oft stehen sich Stimme und Instrumente im Weg. Am auffälligsten ist dieser Antagonismus meist dann, wenn die Protagonisten sich nach Kräften bemühen, ihn zu überdecken. Max Andrzejewski und Co. gehen den entgegengesetzten Weg. Sie setzen auf die Gegensätzlichkeit von menschlicher Stimme und der entmenschlichten Beseeltheit des instrumentalen Klanges. In den ersten anderthalb Songs hören wir die Hütte und den Chor ohne das jeweils andere Element. Chor und Band werden einander gegenüber gestellt, müssen sich nicht miteinander beweisen, sondern suchen die Konfrontation. Der Anfang der CD erinnert an ein Völkerballspiel. Hier die einen, da die anderen, eine Durchmischung der beiden Teams auf derselben Arena scheint gar nicht vorgesehen. Doch das Spiel nimmt seinen Lauf. Ganz plötzlich erwächst aus dieser bewusst initiierten Separierung die Einheit. Doch die gemeinsame Harmonie wird niemals zu weit beschworen. Wann immer die Band das Ohr mit ihrem hohen Grad an Intimität einlullt, kommt der Chor ins Spiel, um das straffe Gewebe ein paar Augenblicke später wieder aufzudröseln. Das verbindende Element zwischen den Musikern und dem Chor ist die unbändige Lust am Musizieren und Fabulieren. Der Regelbruch ist ja eine allzu abgedroschene Floskel im Jazz-Vokabular. Darüber sind Andrzejewski und sein Umfeld lange hinaus. Was sie antreibt und zusammenschweißt, ist die unglaubliche Wachheit, mit der sie auf ständig wechselnde Parameter reagieren können. Da wird munter durch die Gegend zitiert, Erinnerungen von den Swingle Singers über Frank Zappa bis zu den McGarrigle Sisters wachgerufen, vieles munter durcheinander gewürfelt und nach einer verblüffend neuen Logik zusammengesetzt. Und für leidenschaftlichen Unsinn bleibt auch jede Menge Platz. Max Andrzejewskis Feingefühl ist es zu verdanken, dass bei alledem am Ende alles genau dort seinen Platz findet, wo es hingehört. „Hütte und Chor“ ist ein nüchterner, aber alles erklärender Titel für eine rasante Berg- und Tal-Fahrt durch die Höhen und Niederungen eines musikalischen Vergnügungsparks, in dem nur wenige Stationen das Jazz-Fähnlein hissen. - Wolf Kampmann
  • Wolf Kampmann in Jazzthing #101 über die Premiere von HÜTTE und CHOR

    Max Andrzejewski´s Band HÜTTE geht in die nächste Runde. Im Berliner Improv-Mekka Aufsturz präsentierte der Drummer sein Projekt HÜTTE und CHOR (...). Die vier Instrumenalisten rockten wie die Hölle, Tobias Hoffmann zeigte sich in der besten Form seines Lebens, und der Bandleader war so explosiv wie eh und je. Quartett und Chor erspielten sich ein krasses Kontrastprogramm zwischen avantgardistischem Swing und groovigem Noise. Die Vokalisten changierten phänomenal zwischen siwnglesingerischer Süßlichkeit und herben Vokalisen, die teils an Lauren Newton erinnerten. Zusammengehalten wurde alles von dem Riesenspaß, den alle neun Musiker daran hatten. Ein Großteil der Berliner Jazzprominenz von Gebhard Ullmann bis Greg Cohen hatte sich eingefunden, um diesem Event beizuwohnen.
  • Wolf Kampmann

    Max Andrzejewski is a musical Perpetuum mobile, whose energy already pleases half the german scene, and soon could fire up Europe. A spontanious composer on the drums with unlimited inventiveness. (...)
  • Volker Doberstein in Jazzpodium

    ...throughout well-staffed with young artists (...) In such a context it´s worth for every musician, to provide the extraordinary, and that´s what´s happening. In a word, a concept which works.
  • Klaus Hübner in Jazzthetik

    Energie. Ein wichtiges Wort im musikalischen Denken des Max Andrzejewski. (...) Schwung und innere Kraft des Quartetts lassen eine Musik entstehen, die die Ecken und Winkel der Hütte ausfüllen, die nach außen strebt, dabei aber nur zurückhaltend den Dampf im Kessel entweichen lässt.
  • Wolf Kampmann, Journalist, Author Reclam Jazzlexikon

    [...] Max Andrzejewski is one of the brightest German prospects on jazz drums.

Live

  • 02.07.16 Absolutely Sweet Marie - Jazz an der Lohmühle, Berlin (DE)
  • 03.07.16 Kalle Kalima´s Long Winding Road *ACT Release - Jazz Open, Hamburg (DE)
  • 14.07.16 Marek Pospieszalski Quartet w/Elias Stemesder & Max Mucha - Festival Klub Wytwornia. We play before Pharoah Sanders, Lodz (DE)
  • 16.07.16 Kalle Kalima´s Long Winding Road *ACT Release - Pori Stadium Jazz Festival, Pori (FI)
  • 17.08.16 Declan Forde, Tobias Delius, James Banner - Donau 115, Berlin (DE)
  • 18.08.16 Declan Forde, Tobias Delius, James Banner - Sowieso, Berlin (DE)
  • 03.09.16 Kalle Kalima´s Long Winding Road - tba, Helsinki (FI)
  • 09.09.16 Iphigenia (Regie: Ersan Mondtag) PREMIERE - Schauspiel Frankfurt , Frankfurt a.M. (DE)
  • 14.09.16 PRANKE - tba, Reykjavik (IS)
  • 15.09.16 PRANKE - tba, Reijkjavik (IS)
Max Andrzejewski

Releases

PRANKE: EP (Split Tape with Amigo Tropical) (2015, Twaague Records)

The new Rock Duo PRANKE will kick and touch your ass.
Released as a Split Tape with the Noise Duo "Amigo Tropical" in a wonderful paper sleeve. Released on Twaague Records.
Daniel Bödvarsson: Guitar/Vocals
Max Andrzejewski: Drums/Synth/Vocals
https://pranke.bandcamp.com/releases

EUR 8.00

 

Expressway Sketches: LOVE SURF MUSIC (2015, Klaeng Records)

Expressway Sketches´ third album, explores the sound of 60s Surf Rock.
Tobias Hoffmann - guitar
Benjamin Schaefer - keyboards
Lukas Kranzelbinder - bass
Max Andrzejewski - drums

and guests.

Buy
VINYL plus Download plus 2 Bonus tracks including shipping €24,50
CD including shipping €17,50

EUR 24.50

 

Hütte: Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR (2014, Traumton)

HÜTTE plus five piece CHOIR!!
Video here: http://www.youtube.com/watch?v=GOJ9Y86r_S0

Johannes Schleiermacher - sax
Tobias Hoffmann - git
Andreas Lang - b
Max Andrzejewski - dr, comp

Choir: Friederike Merz, Sarah Whitteron, Laura Winkler, Zola Mennenöh, Tobias Christl

ORDER HERE including shipping!

EUR 16.00

 

Hütte: Hütte (2012, Unit Records)

Johannes Schleiermacher - sax
Tobias Hoffmann - git
Andreas Lang - b
Max Andrzejewski - dr, comp

EUR 12.00

 

Schmidt/Roder/Andrzejewski: e-motian´s (2016, Unit Records)

Andreas Schmidt - p, comp
Jan Roder - b
Max Andrzejewski - dr

 

Benjamin Schaefer: Quiet Fire (2015, NWog)

Beautiful Music by Benjamin Schaefer.
Benjamin Schaefer - p, comp
James Wylie - sax, cl
Kathrin Pechlof - harp
Igor Spallati - b
Max Andrzejewski - dr

 

Annette Maye´s Vinograd Express: Remembering Masada feat. Gianluigi Trovesi (2015, HGBS)

The music of Masada with:
Annette Maye - cl
Gianluigi Trovesi - cl
Udo Moll - trp
Janko Hanushevsky - e b
Max Andrzejewski - dr

 

Anna Webber´s Percussive Mechanics: Refraction (2014, Pirouet)

Anna Webber (sax, comp), James Wylie (as, cl), Julius Heise (vib), Elias Stemeseder (p), Igor Spallati (b), Martin Krümmling (dr), Max Andrzejewski (dr)

 

Absolutely Sweet Marie: Roads, Doves and other stuff - The music of Bob Dylan (2014, Tigermoon Records)

Alexander Beierbach - sax
Matthias Müller - trb
Steffen Faul - trp
Max Andrzejewski

 

Kim3: What you hear is what you hear (2014, Unit Records)

Kim Efert - git, comp
Peter Ehwald - sax
Max Andrzejewski - dr

 

Maxime Bobo/Max Andrzejewski: Boa Lauerjäger (2013, self)

Maxime Bobo (as)
Max Andrzejewski (dr)
http://boalauerjaeger.bandcamp.com/

 

Anna Webber´s: Percussive Mechanics (2013, Pirouet)

Anna Webber (sax, comp), James Wylie (as, cl), Julius Heise (vib), Elias Stemeseder (p), Igor Spallati (b), Martin Krümmling (dr), Max Andrzejewski (dr)

 

Ebene Null: Wandertrieb (2013, Traumton Records)

Christoph Möckel (sax), Lucas Leidinger (p), Stefan Berger (b), Max Andrzejewski (dr)

 

Expressway Sketches: Bling (2012, Wizmar)

Tobias Hoffmann (git), Benjamin Schaefer (keys), Max Andrzejewski (dr)

EUR 12.00

 

Bellbird: Transmitter (2012, Whirlpool)

Christoph Möckel (sax, cl), Holger Werner (Bcl), Tobias Hoffmann (git), Marco Mlynek (p, comp.), Oliver Lutz (b), Max Andrzejewski (dr) Drums

 

Expressway Sketches: Expressway Sketches (2010, JazzHausMusik)

Tobias Hoffmann (git), Benjamin Schaefer (keys), Max Andrzejewski (dr)

 

Main Projects

Max Andrzejewski´s HÜTTE

Johannes Schleiermacher (sax), Tobias Hoffmann (git), Andreas Lang (b), Max Andrzejewski (dr, comp)
+ from time to time a vocal quartet consisting of Friederike Merz, Laura Winkler, Zola Mennenöh, Tobias Christl. Then it´s called HÜTTE und CHOR. See Videos above to listen.

Website

Max´ composition work

#1 This piece I wrote for string quartet is used in the theatre piece TYRANNIS, premiered Dec. 10th 2015 at Staatstheater Kassel.
Trailer here

Website

Max´ composition work

#2 This piece for trumpet (Richard Koch), clarinet (Uli Kempendorff), bass clarinet (Benjamin Weidekamp) i used for a dance scene in the piece SCHNEE at Thalia Theater Hamburg.

Website

Expressway Sketches - LOVE SURF MUSIC

Tobias Hoffmann (git) Benjamin Schaefer (keys), Lukas Kranzelbinder (b), Max Andrzejewski (dr)
Music Video here

Website

PRANKE

My Rock Duo! Daniel Bodvarsson (git, voc), Max Andrzejewski (dr, voc, moog)
Music Video here

Website

News

  • 08.02.2016
    `Tyrannis´ at Theatertreffen Berlin / Preparing the BIG new HÜTTE album

    Hey friends,
    The piece "Tyrannis", which I composed and produced the music for at Staatstheater Kassel, is invited to Theatertreffen Berlin! http://www.berlinerfestspiele.de/
    I´m very honoured! Theatertreffen is happening in may 2016. You can listen to my Tyrannis string quartet on this page.

    I´m writing new music for my band HÜTTE plus 12 piece choir. We will record our new album in june 2016 - the new tunes will be our version of experimental gospel music... oh yeah.

    The theatre piece "Schnee", I´m writing music for at Thalia Theater in Hamburg right now, will be premiered the 25th february. I wrote pieces for trumpet, clarinet and bass clarinet for that.

  • 20.06.2015
    LOVE SURF MUSIC / my theatre autumn

    The release tour of Expressway Sketches with LOVE SURF MUSIC in may was great. People were dancing (when they were not sitting) - this fall we will be on tour again. Kalchreuth, Berlin, Schwerin, Austria and more! Watch the great video we did in a swimming pool when you haven´t seen it! www.youtube.com/watch?v=4754a9yYlxg

    I´m happy to be able to do a lot of composing this year - starting to work extensively as a composer with Ersan Mondtag, a great young director. We do a performance at Gorki Theatre in beginning September and a whole piece at Staatstheater Kassel which is going to be premiered there in december 2015. More infos to come.

    Besides that I´m part in a quite improvised music theatre, "Der Jemann" by Lukas Kranzelbinder with Georg Schütky as director, with a lot of amazing improvisers like Christian Rainer, Richard Koch, Julien Desprez and more which is going to be premiered in end September in Corinthia in Austria.

    And on top, this fall there will be quite some CD Releases coming. And tours with my favourite bands. More infos soon!

  • 10.03.2015
    Geld:Komplex, LOVE SURF MUSIC, HÜTTE in Dublin, PRANKE

    Dear friends,
    right now I´m working on a theatre piece which is premiered the 19th march in Berlin. A piece about money. Hard topic, I can tell you. I´m doing all the music myself as well as some mediocre acting - but the other actors and the piece is great!

    As you see in the releases, my duo with my guitarist friend, Daniel Bodvarsson, self released our first EP, the band is called PRANKE, and we play Rock/Math/Pop/Impro! Check it out.

    HÜTTE will go to Dublin in mid april and perform our UND CHOR - music with a vocal group from there! Exciting.

    Expressway Sketches is releasing our 3rd album on april 24th! It´s dedicated to SURF MUSIC and is called LOVE SURF MUSIC. We´ll tour a lot, there will be a music video and much more.. You´ll see..

    See you soon.

  • 16.12.2014
    The end of the year

    Dear all,
    shortly before the end of the year I was happy to be part in the amazing dance theatre piece DUTOPIA of Sylvana Seddig in Cologne. My real first time as a performer - not only drummer. It will be played again in the end of january. //
    Two days ago we recorded our album with the trio "A long winding road" with Kalle Kalima (guitar) and the great Greg Cohen (bass). It will come out next fall. //
    We´re mixing the SURF album of Expressway Sketches right now. The album, dedicated to 60s Surf Rock, will be released in spring 2015!
    It was an amazing year, full of HÜTTE und CHOR, full of concerts in Germany, but also around the world, in India, Egypt, Qatar, Poland, Italy.. Thanks to everyone being part of it. All the best for the new year, max

  • 05.09.2014
    HÜTTE und CHOR TOUR!

    Friends, the big HÜTTE und CHOR Tour is coming up from Oct 1st. We´re going to be close to you for sure. 01.10.14 Maastricht (NL) / 02.10. Köln / 03.10. Hannover / 04.10. München / 06.10. Schwaz (AT) / 07.10. Bozen (IT) / 08.10. Chemnitz / 09.10. Schwerin / 24.10. Konstanz / 11.11. Berlin / 29.11. Nordhausen / 30.10. Kalchreuth / 06.12.14 HÜTTE und CHOR - Jazz Units - RBB Mitschnitt, Berlin (DE)
    And read all the nice press reviews down on the left column.

  • 27.04.2014
    HÜTTE und CHOR Teaser online!

    The great teaser of my band HÜTTE plus CHOIR in online! Shot and cut by Lukas Zerbst. Watch above!
    There you can also watch one whole song of the new album - Gospel!
    The album HÜTTE und CHOR will be released on 6/6/2014 on Traumton Records www.traumton.de
    Have fun!

  • 12.03.2014
    India, Egypt, HÜTTE und CHOR Release...

    I´m going to India with the polish quartet of Maciej Obara in the end of march. And then - in april we go to Egypt with Expressway Sketches. aaahj!

    The Release date for HÜTTE und CHOR is fixed. It´s june 6th 2014!
    Videos coming soon.

  • 21.01.2014
    HÜTTE und CHOR // Expressway Sketches SURF

    Happy new year! The last year ended with an amazing short trip to Cuba to play at the Havanna Jazz Festival. //
    The new year will also be exciting: The album HÜTTE and CHOR will be released in may 2014 on Traumton Records!
    Before and after, nice Gigs are coming... See on the left. //
    Last week the Cologne/Berlin (and now with Lukas Kranzelbinder on electric bass also /Vienna) band Expressway Sketches recorded their third album in Berlin. This album will worship 60s Surf Music in many different ways!
    More news coming soon.

  • 28.10.2013
    HÜTTE und CHOR recording!

    HÜTTE und CHOR was a big success. So far. It will go on. The recording we did will be released in may 2014! .. Footage coming soon.
    Above you see some more Videos of me you perhaps haven´t seen before.

  • 25.07.2013
    HÜTTE + CHOIR!

    Now it´s official: HÜTTE will be recording their next album together with a small CHOIR in september!
    I wrote a lot of new music for this strange gathering! It´s exciting!! Premiere is the 20. September at Aufsturz Berlin.
    Don´t miss it!

  • 27.03.2013
    HÜTTE is the winner of Neuer Deutscher Jazzpreis 2013

    HÜTTE is the winner of Neuer Deutscher Jazzpreis 2013!! And on top of that, I won the soloist price! That´s money to record the new album with! We´re happy!

  • 11.02.2013
    HÜTTE is in the final of Neuer Deutscher Jazzpreis

    HÜTTE is in the final of Neuer Deutscher Jazzpreis!!! 23rd march 2013 at Alte Feuerwache Mannheim! The audience decides who gets the 10.000€. Support us!

  • 07.01.2013
    Happy New Year!

    It will be a good one! In january the album of the band EBENE NULL from cologne will be released on Traumton Records. And in march the album of Anna Webbers „Percussive Mechanics“ on Pirouet.

  • 30.08.2012
    New album from EXPRESSWAY SKETCHES

    The new album of the band Expressway Sketches „BLING“ is out now!! Watch a trailer here

    I´m going on tour in the USA with the austrian band „Lukas im Dorf“ in the end of Nov. - beginning of Dec...

    I´m part of the Dance Piece BLGRD12 which is going to be played in Cologne in mid Dec...

    I´m going to improvise as a duo with my favourite man Tobias Hoffmann on guitar. Finally as a duo!

  • 18.07.2012
    Russia tour with Expressway Sketches

    We´re going to Russia with Expressway Sketches in the beginning of September. Playing at least a concert and giving a workshop in Uljanowsk, and possibly more...

  • 17.07.2012
    From now on I will let you know

    Hello, from now on I will let you know about what is going on at the moment. Nice things happened lately and will happen the next time.
    Just to name a few, my first own album has been released in April 2012 - with my band HÜTTE. We toured and got very good reactions - for example a feature in Jazzthetik Mai´12.
    I was in Israel with the austrian band „Lukas im Dorf“ to play concerts in Tel Aviv and Jerusalem.
    And I´m part of Theatre Fragile, a mask theatre group where I played small solo concerts with a mask on, as part of the street theatre piece HOME.