MAX AND RZE JEW SKI

Max Andrzejewski
(*1986)

Schlagzeuger
Komponist
lebt in Berlin

„…ein musikalisches Perpetuum mobile, dessen Energie bereits für die halbe deutsche Szene reicht und bald halb Europa einheizen könnte. Ein spontaner Komponist auf dem Schlagzeug, dessen Einfallsreichtum keine Grenzen kennt.“ (Wolf Kampmann)
Seine energievolle musikalische Arbeit zwischen Jazz, Rock, zeitgenössischer Komposition und frei improvisierter Musik bringt ihn auf Konzerten durch die Welt und erschien bereits auf zahlreichen Alben bei namhaften Plattenlabels wie Traumton, Pirouet, Act, Wizmar, Unit, Jazzhaus, NWog, WhyPlayJazz.
Max übersiedelte 2009 von Köln nach Berlin und beendete 2011 sein an der Musikhochschule Köln begonnenes Studium an der Universität der Künste bei John Hollenbeck, und ist nun hoch aktiver Teil der interdisziplinären kreativen Berliner Szene. 2013 gewann er mit seiner eigenen Band HÜTTE gleich doppelt den hochdotierten Neuen Deutschen Jazzpreis – in der Bandwertung sowie der Solistenwertung.
Das zweite Album, „HÜTTE und CHOR“, unterstützt durch ein Kompositions-Stipendium des Senats Berlin, wurde zusammen mit einem fünfköpfigen Chor aufgenommen und erschien Anfang Juni 2014 auf Traumton. „…I keep listening and listening and I’m still not sure what to make of it. But it makes me smile and the ensemble scores all kinds of points for pouring their heart into something so remarkably inventive and risky. Unbounded creativity. Pick of the Week.“ (Dave Sumner).
Das dritte Album unter eigenem Namen "HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir" erscheint im April 2017 auf Whyplayjazz. Darauf zu hören ist eine ungewöhnlich Kombination von AvantgardeJazz und Gospel - HÜTTE mit einem 13köpfigen Chor.
Seine weiteren Hauptprojekte sind die Bands PRANKE und Expressway Sketches.

Max ist als Komponist tätig, so z.B. in Zusammenarbeit mit Regisseur Ersan Mondtag am Thalia Theater Hamburg, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Kassel (dessen Produktion "Tyrannis" zum Theatertreffen Berlin 2016 eingeladen wurde) oder für Deutschlandfunk Kultur Hörspiel.

Konzertreisen brachten ihn nach Aserbaidschan, Israel, Russland, Kuba, USA, Tschechien, Portugal, Italien, Niederlande, Ägypten, Österreich, Serbien, Schweiz, Polen, Katar.

Max wurde von den Radiostationen WDR, BR, SWR und vom RBB aufgenommen und gewann 2010 mit der Band Ebene Null den Convento Jazzpreis.

Max Andrzejewski
  • Tagesspiegel - Tobias Richtsteig

    Max Andrzejewski ist einer der bekanntesten Jazzschlagzeuger Berlins – und mittlerweile weit darüber hinaus. (…) Der fette Chorklang fährt hier beim Hören in die Eingeweide. (…)
  • ZITTY Magazin - Victoriah Szirmai

    Der neue Berliner Jungstar des Jazz. (…) Er galt schon zu Studentenzeiten als einer der wichtigsten deutschen Hoffnungsträger des Jazz – Schlagzeuger und Komponist Max Andrzejewski.“ (…) So feiert Andrzejewski mit seiner Gast-Sängerin, Gospel-Queen Dorrey Lin Lyles, eine lustvolle Messe, wie sie zuletzt nur Quincy Jones mit Händels Messias zelebriert hat.
  • 3sat Kulturzeit - Daniel Christian Repky

    "Was könnte inhaltlich als Ersatzreligion fungieren, wo ich doch selbst nicht sonderlich gläubig bin?", fragte sich der Jazz-Schlagzeuger und Komponist Max Andrzejewski. "Essen" war die offensichtlichste Antwort. Und so inszenierte er in seinem neuen Gospel-Stück "Starving, Anorexic" Essen als Ersatzreligion.
  • TAZ - Tim Caspar Böhme

    Warum also nicht einen Gospel über Essen machen? Man könnte es eine Reflexion über unser heutiges Selbstverhältnis zu Lebensmitteln und den Umgang mit ihnen nennen. Das klingt dann allerdings um einiges spröder als die Musik, die mit Geistesblitzen kräftig um sich wirft.
  • BR Radio - Roland Spiegel

    Der Berliner Jazz-Schlagzeuger Max Andrzejewski ist ein Spezialist für solche Überraschungen. (…) Ein musikalischer Spaß mit viel Hintersinn und höherem Mitteilungswert.
  • Chorzeit Magazin

    Der Berliner Max Andrzejewski besitzt eine Doppelbegabung als energiegeladener und einfallsreicher Jazz-Perkussionist und als Komponist. (…) Die Kombination aus Chorgesang und Jazzkapelle wirkt nicht gewollt oder zwanghaft, sondern geradezu homogen und alternierend zugleich. (…) Tolles Album, nur live wäre noch besser!
  • Jazzthing - Uli Lemke

    Hütte stürzt sich in hymnische und schräge Grooves. (…) und verbindet die Southern-roots Harmonik des 13köpfigen Chors mit unbändigem Drive.
  • Bird is The Worm - Best of Bandcamp daily

    I’m not sure that identifying this album as a jazz gospel opera about organic food is enough to prepare you for the strangeness that is the music of Max Andrzejewski. This isn’t the drummer’s first experiment with a choir. His 2014 release Hütte und Chor was a vehicle he used to cross-pollinate his typically hyperactive sound with the joyfulness of voices singing to the heavens as one. On his newest, Andrzejewski reaches the next plateau by providing his jazz choir with a unifying vision. By bringing focus, he magnifies both the beauty of the construct and the intensity of the resulting euphoria. That’s also why the album’s bizarre personality becomes comfortingly familiar before the last note of “Salt” has played. Along the way, “Hunter Gatherer” adds some folk to the mix, and “Eat What You Are” brings some Motown sway, and the blues breaks out on “Full,” and all of it flows seamlessly into Andrzejewski curious jazz gospel blend.
  • Jazzpodium - Rainer Bratfisch

    Freier Jazz und Gospel? (…) Max Andrzejewski hat das unmöglich Erscheinende möglich gemacht.
  • Concerto, August 2014

    Die tiefen und unklaren Beziehungen zwischen eingespieltem Hütten-Quartett (Max Andrzejewski/Schlagzeug/ Komposition, Johannes Schleiermacher/Saxophon, Tobias Hoffmann/Guitar und Andreas Lang/Bass) und unaufgeregtem Ser-Chor (mit Laura Winkler, Tobias Christl, Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh) zu erkunden, kann schon in Hoffnung und Erstaunen setzen. Ob es sich genüsslich reibt oder sie sich endlich finden, darf jede/jeder für sich beantworten, der Charme, den solche Abenteuer genießen, darf nicht verachtet werden, da sind Fußballspiele und Casting-Shows dagegen die reinsten Schlafmittel. Der ironische, hintergründige Humor eines Titels wie jener des mehrstimmigen Schnellhörspiels "Von Paartanz bis Ballett" durchzieht auch den Rest der Kompositionen des respektlos im musikalischen Fundus der Töne wild wühlenden Hüttenwirts Max Andrzejewski und seiner flinken Improvisatoren. Da lohnt sich ein zweites Hinhören in dieser an Ideen, Bausteinen und -formen reichen, immer rasanten "Tour de Force" der Hütte, die einige überraschende "Traumtöne " im umfangreichen Gepäck hat, da lernt auch"Maxfliegen". (tHo)
  • Klaus Hübner, Jazzthetik, Juli 2014

    Vor zwei Jahren klärte Andrzejewski in der JAZZTHETIK darüber auf, warum sein Quartett Hütte heißt. Damals erschien sein erstes Album, und er sprach über das Wort Hütte, das im Zusammenhang mit Musik auf den ersten Blick fremd wirkt, auf den zweiten aber durchaus Sinn ergibt: „Wir machen keine total verkopfte und durchgerechnete Musik. Impuls und Energie spielen eine große Rolle. Das passt besser zur Hütte als zu einem Palast.“ In den vergangenen zwei Jahren entwickelte sich die Hütte dann doch zu einem größeren Komplex, ohne dass sie in der Nähe eines Palastes zu verorten wäre. Aus dem unkonventionellen Vierer, zu dem noch Johannes Schleiermacher (ts), Tobias Hoffmann (g) und Andreas Lang (b) gehören, wurde ein kompakter Klangkörper, dem nun fünf menschliche Stimmen zuzurechnen sind: Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh, Laura Winkler und Tobias Christl. „Ich liebe Stimmen. Ich singe auch selbst sehr gerne, wie man auf einigen Stücken hört, wenn ich im Hintergrund mitplärre“, erklärt Andrzejewski. „Da ich zumeist instrumentale Musik spiele und diese liebe, dachte ich nach: Was kann ich tun, um Stimmen im Jazz in einen anderen Kontext zu bringen als den, in dem sie zumeist vorkommen – bei Jazzpop-Sternchen? Mit den unendlichen Möglichkeiten der Stimme. Und dann ist da noch der schlechte Ruf von Chören. Irgendwie fand ich das eine Herausforderung. Dann habe ich diese wunderbare kitschige Marshall-Royal-Platte mit Chor gehört und dachte: Oh ja, ich versuche mal, was zu schreiben für Hütte und Chor – als weit hergeholte Kombination einer Free-Jazzband mit Chor. Ich fand die Idee einfach spannend.“ Max Andrzejewski spricht von einer Spannung, die sich auf den Hörer überträgt, sobald dieses Gesumme, Gestammel, Gesinge, Gegröhle, Geplärre aus den Lautsprechern hervorbricht und sich breitbeinig in die keinem Stil verbundene und keiner Doktrin verpflichtete Instrumentalmusik von Hütte hineindrängelt. Und wenn hier von Stillosigkeit die Rede ist, dann hat das nichts mit fehlendem Respekt, sondern mit einer Haltung zu tun, die Andrzejewski dazu anhält, nicht nur zu musizieren, sondern auch das Nachdenken über Musik zu forcieren. Die Aufgaben, die er dem Chor übertragen hat, sind unterschiedlicher und vielfältiger Natur – „von Harmonie im musikalischen sowie im Gefühlssinne bis hin zur Zerstörung und zum Geräusch.“ Die Vielseitigkeit ist das Interessante an einem Projekt, das Andrzejewski als Achterbahnfahrt bezeichnet. Das Wort Harmonie als Eintracht oder Einheit definiert, also losgelöst aus dem musikalischen Zusammenhang, verbindet bei Hütte und Chor zwei sich streitende, auseinanderstrebende, gegensätzliche Positionen. „Wie gesagt: Achterbahnfahrt. Ich mag Extreme. Vielleicht bin ich selbst ein wenig manisch und mag deshalb Musik, die mich in unterschiedliche Gefühlszustände mitnehmen kann. Hier ist es berührend, da reißt es mich mit und geht ab, dort überfordert es mich kurz, und plötzlich ist es wieder sehr intim. Ich mag es außerdem, die Rollen oft zu tauschen. Mal ist es gesangunterstützend, dann ist der Gesang wieder instrumentalunterstützend. Oder hält dagegen, bildet einen Kontrast. Ich versuche, Spannungsfelder zu bilden.“ Doppelt persönlich Der Begriff Theatermusik, der beim Hörer immer mal wieder auftauchen kann, ist für den Schlagzeuger allerdings kein Kriterium, das auf programmatische Tendenzen oder darstellende Nebenkunst hinweist. „Es gibt keine große theatrale Bedeutungsebene. Das gesamte Programm ist sehr persönlich im doppelten Sinne. Die Kompositionen stellen wohl unterschiedliche Winkel meiner Persönlichkeit dar und werden dann durch das Spielen und ausgelassene Improvisieren noch durch die Persönlichkeiten der einzelnen Musiker gejagt. Und das ist, was am Ende rauskommt. Trotzdem stimmt es: Ich wollte eine theatrale Ebene, gesprochenen oder gerufenen Text. Theatermusik im Sinne von Musik als Stimmungsmacher für ein Theaterstück ist es jedoch ganz und gar nicht.“ Verwirrende Namen für die Stücke passen ins Bild dieses unkonventionellen Quartetts, von „Ziegenproblem“ und „Austria nervös“ bis „Schönlein“. Was ist denn ein Ziegenproblem? „Ein Ziegenproblem ist ein mathematisches Problem. Eine Game-Show: Drei Tore, hinter einem befindet sich ein Ferrari oder ein anderes Objekt der Begierde, hinter den beiden anderen jeweils eine Ziege. Man wählt ein Tor aus, der Showmaster öffnet jedoch ein anderes – dahinter steht eine Ziege. Der Showmaster fragt: ,Bleiben Sie bei ihrem Tor – oder entscheiden Sie sich anders?‘ Das Problem: Ist die Wahrscheinlichkeit größer, den Ferrari zu gewinnen, wenn man die Wahl seines Tores ändert? Darauf gibt es sehr unterschiedliche Antworten. Mathematiker sind sich nicht einig, da eine psychologische Komponente eine große Rolle spielt.“ Max Andrzejewski nähert sich der Problemlösung musikalisch und entwickelt einen Klang, der gleichermaßen Ziege und Ferrari respektiert und im Übrigen keine Wahl lässt: Die Ablenkung durch den hektischen, manipulierenden Sound ist umfassend. Kleine Zitate schleichen sich in Andrzejewskis Soundvorstellungen ein, das gilt für die gesamte Produktion. In „Von Paartanz bis Ballett“ nennt der Chor ganz offen das, was den musikalischen Umfang von Hütte und Chor ausmacht: „Von Abba bis Zappa“ bestehen weder Berührungsängste noch Ausklammerungen einzelner Klangmöglichkeiten. „Versuche immer, zu reproduzieren, was schon da war!“, heißt es im Booklet. „Das ist höchst ironisch und aus ,Memo‘, dem vorletzten Stück der CD entnommen. Es ist eine sarkastische persönliche Memo an mich selbst, um eigene Spleens anzuprangern, die mich an mir nerven. Das wird klar, wenn man den Rest des Textes hört.“ Auf Hütte und Chor finden sich so viele interessante vokale Wendungen, Ideen und Statements, dass sich die Frage nach der Schwierigkeit, das zweite Album herauszubringen, fast schon verbietet. Fast. Da die Erwartungshaltung der Fangemeinde und der interessierten Öffentlichkeit nahezu gleich groß sind, kann sie aber nicht ausgeschlossen werden. „Durch die Idee mit dem Chor kamen natürlich unendliche Möglichkeiten dazu. Trotzdem musste ich aufpassen, dass das Kernquartett, die Hütte, nicht in seiner Freiheit und im interaktiven Quartettspiel eingeschränkt wird, sondern eher erweitert. Und da musste ich erst mal herumprobieren, wie man da nach dem ersten Album weitergehen kann. Aber das war eine schöne Arbeit. Und mit so einer Band aus starken Persönlichkeiten, die mir so viel Vertrauen, aber auch Kritik entgegenbringen, ist es einfach super.“ „Wenn du es nicht hinbekommst, stelle alles sofort in Frage!“ Ein weiterer Satz im Booklet zu Hütte und Chor, den Max Andrzejewski zum Glück und Segen nicht in die Tat umgesetzt hat. Seine Antwort war vielmehr, spannende, aneckende und nicht alltägliche Musik zu produzieren.
  • sound-and-image.de, Juni 2014

    "Love it or hate it. Diese CD polarisiert. Nichts oder nur wenig dabei für Freunde des gepflegten Wohlklangs. Dagegen genügend Futter für diejenigen, die bei knarziger Improvisation, wilden Gefühlausbrüchen und exzentrischem Sirenen-Chor frohlocken. Drummer Max Andrzejewski hat seine Hüttenmusiker (Johannes Schleiermacher (Sax), Andreas Lang (Bass) und Tobias Hoffmann (Gitarre)) zu neuen Höhen geführt. Denn den vier energetischen Musikern stehen nun vier Damen und ein Herr gegenüber, die Gesang als Waffe begreifen. Man sucht die Konfrontation. Das führt meistens zu einem furiosen Clash, dem man nicht selten fassungslos gegenübersteht. Dazwischen immer wieder lyrische Passagen, die die Wogen wieder einigermaßen glätten. Doch ein neuerlicher Sturmlauf wartet schon hinter der nächsten Ecke. Das Info-Blatt endet mit folgendem Statement: „„Hütte und Chor” ist … eine rasante Berg- und Talfahrt durch die Höhen und Niederungen eines musikalischen Vergnügungsparks, in dem nur wenige Stationen das Jazz-Fähnlein hissen.” Dem ist nichts mehr hinzuzufügen."
  • Klaus Nüchtern, Jazz aus Dshörmani, Falter Wien, Juni 2014

    ...Nicht unheikel ist auch, was Schlagzeuger/Komponist Max Andrzejewski mit seiner Produktion Max Andrzejewski´s Hütte und Chor (Traumton) riskiert. Aber wie heißt es so schön: no risk, no fun. Und Spaß, echten, reuelosen von Geht-ja-wohl-gar-nicht-Einwänden ungetrübten Spaß kann man auch dann haben, wenn man kein ausgesprochener Fan von Spoken-Word-Collagen und hysterisch glissandierenden textlosen Chorpassagen ist. Hier geht sich nämlich so gut wie alles aus zwischen Gospel-Pathos, gemöchlich durch den milden Western schubbernder Dampflok, Albert Aylers Besuch im Wigwam oder einem Stück mit dem Titel „Austria Nervös“, das adäquat hibbeligen Free Jazz bietet.
  • Martin Laurentius, Jazzthing 104, Juni 2014

    ...Das erste Stück, „Ziegenproblem“, klingt noch ganz so, wie man das Quartett Max Andrzejewski’s Hütte vom gleichnamigen Debüt vor zwei Jahren kennt: ein antizipierender, gleichermaßen kantig schroffer wie erdig schwerer Modern Jazz, der stilistische Kategorien ignoriert und Harmonik und Melodik über die Grenzen hinaus ausdehnt; zeitgenössisch, frisch und aktuell. Doch gleich in Track Nummer 2, „Auf dieser Ebene“, rutscht ein Chor aus vier Frauen- und einer Männerstimme in den verwinkelten Kosmos des Berliner Schlagzeugers und öffnet der sowieso schon eloquenten Improvisationsmusik dieses Quartetts ein neues Fenster: Wellen aus wohlig-warmem, analogem Satzgesang branden auf die scharf geschliffenen, spitzen Klippen der vier Instrumentalisten. Andrzejewski und seine „Hüttenmitbewohner“ bemühen sich überhaupt nicht um einen vordergründigen Ausgleich zwischen Jazzband hüben und Chor drüben. Vielmehr bilden die aus der Konfrontation der Traditionen und dem Gegensätzlichen in der Wahl der Ausdrucksmittel den Treibriemen, der die vokal-instrumentale Improvisationsmusik energetisch auflädt und zum Kreiseln bringt: simmernd, flirrend, oszillierend.
  • Pick of the Week , Dave Sumner, www.wonderingsound.com, Juni 2014

    ...Max Andrzejewski, Hutte und Chor: I’m still not sure what to make of this one. There’s drummer Andrzejewski’s Hutte quartet, consisting of himself, guitarist Tobias Hoffmann, bassist Andreas Lang, and saxophonist Johannes Schleiermacher. To this, he adds a five-part choir of vocalists that all behave as soloists… but together. It’s a fusion of modern post-bop, indie-rock, and theatre. Tempos range anywhere from incessantly spasmodic to cheerful jaunts through the park. Melodies can’t sit still and change their shape in the middle of an expression. Dramatic changes in scenery are balanced against a healthy sense of humor. This music is wild and thrilling and different and is overflowing with personality. I keep listening and listening and I’m still not sure what to make of it. But it makes me smile and the ensemble scores all kinds of points for pouring their heart into something so remarkably inventive and risky. Unbounded creativity. Pick of the Week.
  • Wolf Kampmann über HÜTTE und CHOR, Mai 2014

    Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewskis Hütte. Mit Begriffen wie Newcomer, Geheimtipp, Talent oder Hoffnungsträger ist man bei Musikern unterhalb der dreißig schnell bei der Hand, doch das Quartett mit Backgrounds in Köln und Berlin war schon mit seinem Debütalbum ein gutes Stück über dem Empfehlungsstatus hinaus. Die Band des Drummers Max Andrzejewski nahm das deutsche Jazz-Parkett im Fluge. Mit „Hütte und Chor“ holt Hütte jetzt zum zweiten Streich aus. Der Titel ist Programm. Hütte, das wissen wir bereits, sind Max Andrzejewski am Schlagzeug, Johannes Schleiermacher am Saxofon, Andrzejewskis siamesischer Zwilling Tobias Hoffmann an der Gitarre und Andreas Lang am Bass. Hinzu kommt der Chor, geleitet von Tobias Christl mit Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh und Laura Winkler. Dieser Chor ist nicht einfach nur ein Chor, sondern ein Zusammenschluss von fünf Vokalsolisten, die ihrerseits jede und jeder für sich, wie die vier Instrumentalisten dieser Konstellation ihre individuellen Spuren auf dem deutschen Jazzpflaster hinterlassen haben. Andrzejewski gehört zu den wenigen begnadeten Trommlern, die gleichzeitig als fokussierte Komponisten beeindrucken. Er war immer an einer ganzheitlichen Musik interessiert, in der es nicht um die Befriedigung spielerischer Egos geht. Statt sich in den Vordergrund zu trommeln, besetzt er souverän das energetische Zentrum der Band. Was sich in dieser Hinsicht live auf den ersten Blick offenbart, muss auf einer Studioproduktion indes nicht mit der selben Sicherheit funktionieren. Doch Max Andrzejewski versteht es, spielerische Impulse zu setzen, ohne selbige stets persönlich auszuleben. Er ist in seinen jungen Jahren bereits ein brillanter Bandleader, der seine Gruppe mit allem versorgt, was eine Band benötigt: großartigem Material, Energie und Kraft, Motivation und Richtungssinn, vor allem aber mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl. Obwohl alle vier Musiker aus zahlreichen Formationen bekannt sind, kann man sich im unmittelbaren Kontext von Hütte nur schwer vorstellen, dass sie ihren Instrumenten außerhalb dieser hermetischen Einheit überhaupt einen Ton entlocken können. Gesang und Musik gehen im Jazz eine oft unheilige Allianz ein. Oft stehen sich Stimme und Instrumente im Weg. Am auffälligsten ist dieser Antagonismus meist dann, wenn die Protagonisten sich nach Kräften bemühen, ihn zu überdecken. Max Andrzejewski und Co. gehen den entgegengesetzten Weg. Sie setzen auf die Gegensätzlichkeit von menschlicher Stimme und der entmenschlichten Beseeltheit des instrumentalen Klanges. In den ersten anderthalb Songs hören wir die Hütte und den Chor ohne das jeweils andere Element. Chor und Band werden einander gegenüber gestellt, müssen sich nicht miteinander beweisen, sondern suchen die Konfrontation. Der Anfang der CD erinnert an ein Völkerballspiel. Hier die einen, da die anderen, eine Durchmischung der beiden Teams auf derselben Arena scheint gar nicht vorgesehen. Doch das Spiel nimmt seinen Lauf. Ganz plötzlich erwächst aus dieser bewusst initiierten Separierung die Einheit. Doch die gemeinsame Harmonie wird niemals zu weit beschworen. Wann immer die Band das Ohr mit ihrem hohen Grad an Intimität einlullt, kommt der Chor ins Spiel, um das straffe Gewebe ein paar Augenblicke später wieder aufzudröseln. Das verbindende Element zwischen den Musikern und dem Chor ist die unbändige Lust am Musizieren und Fabulieren. Der Regelbruch ist ja eine allzu abgedroschene Floskel im Jazz-Vokabular. Darüber sind Andrzejewski und sein Umfeld lange hinaus. Was sie antreibt und zusammenschweißt, ist die unglaubliche Wachheit, mit der sie auf ständig wechselnde Parameter reagieren können. Da wird munter durch die Gegend zitiert, Erinnerungen von den Swingle Singers über Frank Zappa bis zu den McGarrigle Sisters wachgerufen, vieles munter durcheinander gewürfelt und nach einer verblüffend neuen Logik zusammengesetzt. Und für leidenschaftlichen Unsinn bleibt auch jede Menge Platz. Max Andrzejewskis Feingefühl ist es zu verdanken, dass bei alledem am Ende alles genau dort seinen Platz findet, wo es hingehört. „Hütte und Chor“ ist ein nüchterner, aber alles erklärender Titel für eine rasante Berg- und Tal-Fahrt durch die Höhen und Niederungen eines musikalischen Vergnügungsparks, in dem nur wenige Stationen das Jazz-Fähnlein hissen. - Wolf Kampmann
  • Wolf Kampmann in Jazzthing #101 über die Premiere von HÜTTE und CHOR

    Max Andrzejewski´s Band HÜTTE geht in die nächste Runde. Im Berliner Improv-Mekka Aufsturz präsentierte der Drummer sein Projekt HÜTTE und CHOR (...). Die vier Instrumenalisten rockten wie die Hölle, Tobias Hoffmann zeigte sich in der besten Form seines Lebens, und der Bandleader war so explosiv wie eh und je. Quartett und Chor erspielten sich ein krasses Kontrastprogramm zwischen avantgardistischem Swing und groovigem Noise. Die Vokalisten changierten phänomenal zwischen siwnglesingerischer Süßlichkeit und herben Vokalisen, die teils an Lauren Newton erinnerten. Zusammengehalten wurde alles von dem Riesenspaß, den alle neun Musiker daran hatten. Ein Großteil der Berliner Jazzprominenz von Gebhard Ullmann bis Greg Cohen hatte sich eingefunden, um diesem Event beizuwohnen.
  • Wolf Kampmann

    Max Andrzejewski, ein musikalischers Perpetuum mobile, dessen Energie bereits für die halbe deutsche Szene reicht und bald halb Europa einheizen könnte. Ein spontaner Komponist auf dem Schlagzeug, dessen Einfallsreichtum keine Grenzen kennt. (...)
  • Volker Doberstein in Jazzpodium

    „...durchweg mit jungen Ausnahme-Könnern besetzt (...) In einem solchen Kontext lohnt es sich für jeden einzelnen Musiker, außergewöhnliches zu bieten, und genau das geschieht dann auch. Kurzum: ein Konzept, das aufgeht.“
  • Klaus Hübner in Jazzthetik

    Energie. Ein wichtiges Wort im musikalischen Denken des Max Andrzejewski. (...) Schwung und innere Kraft des Quartetts lassen eine Musik entstehen, die die Ecken und Winkel der Hütte ausfüllen, die nach außen strebt, dabei aber nur zurückhaltend den Dampf im Kessel entweichen lässt.
  • Wolf Kampmann, Journalist, Author Reclam Jazzlexikon

    [...] gehört schon zu den wichtigsten Deutschen Hoffnungsträgern auf dem Schlagzeiug.

Live

  • 24.11.17 Quiet Fire (Benjamin Schaefer, James Wylie, Kathrin Pechlof, Igor Spallati) - Rudersport, Wiesbaden (DE)
  • 25.11.17 The Amishs - KonzertPerformance - Maxim Gorki Theater, Berlin (DE)
  • 28.11.17 Max Andrzejewski´s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir - Jazz Campus, Basel (CH)
  • 29.11.17 HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir *Release Concert* - Unerhört Festival , Zürich (CH)
  • 30.11.17 Max Andrzejewski´s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir *Release Concert* - tba, Jena (DE)
  • 01.12.17 Max Andrzejewski´s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir - Buchcafé, Bad Hersfeld (DE)
  • 02.12.17 Max Andrzejewski´s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir *Release Concert* - Zoglau3, Zoglau (DE)
  • 10.12.17 Vinograd Express (Maye, Moll, Hanushevsky) - tba, Magdeburg (DE)
  • 11.12.17 Kampflieder w/ Benjamin Weidekamp, Uli Kempendorff, Kaspar v. Grüningen - JazzCampus, Basel (CH)
  • 15.12.17 Kampflieder w/ Benjamin Weidekamp, Uli Kempendorff, Kaspar v. Grüningen - Wendlandjazz, Gedelitz (DE)
  • 16.12.17 Kampflieder w/ Benjamin Weidekamp, Uli Kempendorff, Kaspar v. Grüningen - Donau 115, Berlin (DE)
  • 17.12.17 Birgitta Flick Quartett - B Flat, Berlin (DE)
  • 13.01.18 Kalle Kalima´s Long Winding Road - tba, Göppingen (DE)
  • 14.01.18 Kalle Kalima´s Long Winding Road - Dieselstraße, Esslingen (DE)
  • 18.01.18 PRANKE - J.O.E. Festival, Essen (DE)
  • 01.02.18 James Banner, Cansu Tanrikulu, Declan Forde - Dujardin, Berlin (DE)
  • 02.02.18 Vinograd Express (Maye, Moll, Hanushevsky) - Jazzclub, Villingen (AF)
  • 05.02.18 Absolutely Sweet Marie - Schützen, Freiburg (DE)
  • 06.02.18 Absolutely Sweet Marie (Ali Beierbach, Steffen Faul, Matthias Müller) - Jazzclub, Marburg (DE)
  • 07.02.18 Absolutely Sweet Marie (Ali Beierbach, Steffen Faul, Matthias Müller) - Fatjazz, Hamburg (DE)
  • 08.02.18 Absolutely Sweet Marie (Ali Beierbach, Steffen Faul, Matthias Müller) - B Flat, Berlin (DE)
Max Andrzejewski

News

  • 16.11.2017
    HÜTTE Fall Tours / PRANKE / Orestie at Thalia Theater

    Hello!
    HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir is touring a lot this fall. 16.09. Hannover, 09.11. NueJazz Festival Nürnberg, 10.11. Jazzclub Ilmenau, 17.11.Klaeng Festival Köln, 28.11. Jazzcampus Basel, 29.11. Unerhört Festival Zürich, 30.11. Jazzmeile Thüringen Jena, 01.12. Buchcafé Bad Hersfeld, 02.12. Zoglau3
    /
    PRANKE just played at the great Iceland Airwaves Festival in Reykjavik. Beware of next year. We´re getting really started. And we have new pictures. Watch the project.
    /
    I did a big composition for 25piece choir plus brass quartet for "Die Orestie" at Thalia Theater Hamburg. It was premiered on 21th Oct. Directed by Ersan Mondtag. A stunning music theatre...

  • 21.04.2017
    Music Video by Ersan Mondtag and Florian Seufert ONLINE

    The state TV station 3sat releases the music video, shot by Ersan Mondtag and Florian Seufert for HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir today. Watch it here here or above!

Releases

Max Andrzejewski´s HÜTTE: HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir (2017, WhyPlayJazz)

EUR 15.00

 

ORDER NOW! OUT 7th april 2017.
A marriage for love of Avantgarde Jazz and Gospel Music. Max´ award winning band HÜTTE and a 13piece soloist choir.
And there are lyrics too. Poems about food as a substitute for religion, written by the theatre dramaturg Thomaspeter Goergen and the food lover Sylvana Seddig.

HÜTTE
Johannes Schleiermacher (sax), Tobias Hoffmann (git), Andreas Lang (b), Max Andrzejewski (dr. + comp.)
CHOIR
Winnie Brückner, Tobias Christl, Marie Daniels, Lea W. Frey, Marcus Gartschok, Erik Leuthäuser, Zola Mennenöh, Friederike Merz, Stephen Moult, Dora Osterloh, Lena Sundermeyer, Laura Winkler
Special guest: Dorrey Lin Lyles (voc)

PRANKE: EP (Split Tape with Amigo Tropical) (2015, Twaague Records)

EUR 8.00

 

The new Rock Duo PRANKE will kick and touch your ass.
Released as a Split Tape with the Noise Duo "Amigo Tropical" in a wonderful paper sleeve. Released on Twaague Records.
Daniel Bödvarsson: Guitar/Vocals
Max Andrzejewski: Drums/Synth/Vocals
https://pranke.bandcamp.com/releases

Expressway Sketches: LOVE SURF MUSIC (2015, Klaeng Records)

EUR 24.50

 

Expressway Sketches´ third album, explores the sound of 60s Surf Rock.
Tobias Hoffmann - guitar
Benjamin Schaefer - keyboards
Lukas Kranzelbinder - bass
Max Andrzejewski - drums

and guests.

Buy
VINYL plus Download plus 2 Bonus tracks including shipping €24,50
CD including shipping €17,50

Hütte: Max Andrzejewski´s HÜTTE und CHOR (2014, Traumton)

EUR 16.00

 

HÜTTE plus five piece CHOIR!!
Video here: http://www.youtube.com/watch?v=GOJ9Y86r_S0

Johannes Schleiermacher - sax
Tobias Hoffmann - git
Andreas Lang - b
Max Andrzejewski - dr, comp

Choir: Friederike Merz, Sarah Whitteron, Laura Winkler, Zola Mennenöh, Tobias Christl

ORDER HERE including shipping!

Hütte: Hütte (2012, Unit Records)

EUR 12.00

 

Johannes Schleiermacher - sax
Tobias Hoffmann - git
Andreas Lang - b
Max Andrzejewski - dr, comp

Marek Pospieszalski Quartet: Marek Pospieszalski Quartet plays Frank Sinatra (2017, self)

 

Marek Pospieszalksi - sax
Elias Stemeseder - piano
Max Mucha -b
Max Andrzejewski - dr

Absolutely Sweet Marie: Another Side of Blonde on Blonde (2016, TigerMoon)

 

The whole album by Bob Dylan in arragnements for "BrassBand".
Alexander Beierbach -sax
Steffen Faul -trp
Matthias Müller - trb
M.A. - dr

Simon Kanzler: Double Identity (2016, WhyPlayJazz)

 

Simon Kanzler (vibraphone), Elias Stemeseder (piano), Max Andrzejewski (drums), Igor Spallati (bass), Max Mucha (bass) + Chamber Ensemble

Birgitta Flick Quartett + Guests: Dalarna (2016, Double Moon)

 

Lina Nyberg // voc
Nico Lohmann // altsax, flutes
Silke Eberhard // bcl
Birgitta Flick // tensax, composition
Andreas Schmidt // p
Andreas Edelmann // b
Max Andrzejewski // dr

Christian Ugurel: Ugurel und strings (2016, Unit Records)

 

Christian Ugurel – Sopran / Tenorsaxophon, Bassklarinette
Rodrigo Bauzá – Geige
Josa Gerhard – Bratsche
Susanne Paul – Cello
Andreas Lang – Bass
Max Andrzejewski – Schlagzeug

Schmidt/Roder/Andrzejewski: e-motian´s (2016, Unit Records)

 

Andreas Schmidt - p, comp
Jan Roder - b
Max Andrzejewski - dr

Benjamin Schaefer: Quiet Fire (2015, NWog)

 

Beautiful Music by Benjamin Schaefer.
Benjamin Schaefer - p, comp
James Wylie - sax, cl
Kathrin Pechlof - harp
Igor Spallati - b
Max Andrzejewski - dr

Annette Maye´s Vinograd Express: Remembering Masada feat. Gianluigi Trovesi (2015, HGBS)

 

The music of Masada with:
Annette Maye - cl
Gianluigi Trovesi - cl
Udo Moll - trp
Janko Hanushevsky - e b
Max Andrzejewski - dr

Anna Webber´s Percussive Mechanics: Refraction (2014, Pirouet)

 

Anna Webber (sax, comp), James Wylie (as, cl), Julius Heise (vib), Elias Stemeseder (p), Igor Spallati (b), Martin Krümmling (dr), Max Andrzejewski (dr)

Absolutely Sweet Marie: Roads, Doves and other stuff - The music of Bob Dylan (2014, Tigermoon Records)

 

Alexander Beierbach - sax
Matthias Müller - trb
Steffen Faul - trp
Max Andrzejewski

Kim3: What you hear is what you hear (2014, Unit Records)

 

Kim Efert - git, comp
Peter Ehwald - sax
Max Andrzejewski - dr

Maxime Bobo/Max Andrzejewski: Boa Lauerjäger (2013, self)

 

Maxime Bobo (as)
Max Andrzejewski (dr)
http://boalauerjaeger.bandcamp.com/

Anna Webber´s: Percussive Mechanics (2013, Pirouet)

 

Anna Webber (sax, comp), James Wylie (as, cl), Julius Heise (vib), Elias Stemeseder (p), Igor Spallati (b), Martin Krümmling (dr), Max Andrzejewski (dr)

Ebene Null: Wandertrieb (2013, Traumton Records)

 

Christoph Möckel (sax), Lucas Leidinger (p), Stefan Berger (b), Max Andrzejewski (dr)

Expressway Sketches: Bling (2012, Wizmar)

EUR 12.00

 

Tobias Hoffmann (git), Benjamin Schaefer (keys), Max Andrzejewski (dr)

Bellbird: Transmitter (2012, Whirlpool)

 

Christoph Möckel (sax, cl), Holger Werner (Bcl), Tobias Hoffmann (git), Marco Mlynek (p, comp.), Oliver Lutz (b), Max Andrzejewski (dr) Drums

Expressway Sketches: Expressway Sketches (2010, JazzHausMusik)

 

Tobias Hoffmann (git), Benjamin Schaefer (keys), Max Andrzejewski (dr)

Main Projects

Max Andrzejewski´s HÜTTE

Johannes Schleiermacher (sax), Tobias Hoffmann (git), Andreas Lang (b), Max Andrzejewski (dr, comp)
The band sometimes features a vocal ensemble.
The album "Max Andrzejewski´s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir" is out in april 2017 and features a mixture of AvantgardeJazz with Gospel music.

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PRANKE

This is an ExperimentalRockPop Duo! Daniel Bodvarsson (git, voc, synth), Max Andrzejewski (dr, voc, synth)
The album, produced by Moses Schneider will be released in 2018.

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Expressway Sketches - LOVE SURF MUSIC

Tobias Hoffmann (git) Benjamin Schaefer (keys), Lukas Kranzelbinder (b), Max Andrzejewski (dr)
Music Video here

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Composition Projects

Wind quartet for "Schnee"

Written in 2016. This piece for trumpet (Richard Koch), clarinet (Uli Kempendorff), bass clarinet (Benjamin Weidekamp) i used for a dance scene in the piece SCHNEE at Thalia Theater Hamburg.

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Choir piece "Erde Meer" for "Die Orestie"

This choir piece is one of nine I wrote for "Die Orestie", a music theatre piece at Thalia Theater Hamburg, premiered in October 2017. Directed by Ersan Mondtag. Some of the choir pieces add a brass quartet. You can listen to the "Fuge" below.

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Violin/Piano Duo for "Das Erbe"

Written in 2017. This piece I wrote for Diamanda Dramm (vl) and Helena Basilova (p) for the theatre piece "Das Erbe" at Münchner Kammerspiele, premiered at 22nd june 2017.

"Fuge" for brass quartet and singers for "Die Orestie"

This piece I wrote for "Die Orestie" at Thalia Theater Hamburg. It´s kind of a fugue, the 4 voices are doubled by singers from the choir. "Die Orestie" has mainly choir music, and some brass music as well. The brass quartet consists of: Richard Koch - trp, Matthias Müller - trb, Henrik Munkeby Nørstebø - trb, Gerhard Gschlössl - trb.
The singers are: Quiong Wu, Franziska Buchner, Pauline Jacob, Ines Eberlein

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"Das Ziel" for Bariton and Electric guitar - live @ aDevantgarde Festival 2017

This is a live snippet of the piece "Das Ziel", based on a poem by Oskar Maria Graf. The piece was commissioned by aDevantgarde Festival Munich and was premiered in may 2017. I decided to join on drums myself.
Peter Schöne - bariton, Johannes Öllinger - electric guitar, Max Andrzejewski - drums

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String quartet for "Tyrannis"

This piece I wrote in 2015 for string quartet. It is used in the theatre piece TYRANNIS, premiered Dec. 10th 2015 at Staatstheater Kassel.
Trailer here

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